Blühende Stadt und gepflegte Wohnumfelder 

WIS optimiert Grünlandpflege permanent

Mit der Sanierung ihrer Wohnhäuser in den letzten 30 Jahren hat die WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH von Anfang an Wert auf ein attraktives Wohnumfeld gelegt. „Unser Anspruch ist, dass sich die Mieter in ihrem Wohngebiet wohl und somit Zuhause fühlen“, erklärt Michael Jakobs, Geschäftsführer der WIS. Die landschaftsarchitektonische Gestaltung spiele bei jedem Bauprojekt eine wesentliche Rolle. Wer mit offenen Augen durch Lübbenau geht oder fährt, erkennt den planerischen roten Faden, sieht wie es grünt und blüht. Damit das immer so ist, müssen die Blumenrabatten, Buschwerke und teils sehr großen Flächen permanent gepflegt werden. 

„Seit jeher haben wir dabei die Kosten im Blick“, versichert Gabriela Jurk, Leiterin Bewirt-schaftung und Marketing bei der WIS. In der Vergangenheit waren die Pflege-Gebiete für die beauftragten Firmen sehr umfangreich. Die Ausführungen seien nicht überall zufriedenstellend gewesen. Der diesbezüglichen Kritik der Mieter hat sich die WIS angenommen. „Seit 2018 haben wir die Einheiten verkleinert und damit auch kleinere Unternehmen für die Unterhaltung der Grünanlagen gewinnen können", berichtet Hausmeister-Leiter Uwe Radnick. Unter anderem die Firma EBS aus Klein Gaglow. Zuvor etwas vernachlässigte Bereiche, beispielsweise „Am Entenreich“ oder „Rosensiedlung“ wurden von dem neuen Auftragnehmer quasi generalüberholt. „Es war ein immenser Grünschnitt nötig, um wieder Grund reinzubekommen“, erläutert EBS-Chef Roland Wentow. Demzufolge war der Pflegeaufwand in 2019 sehr hoch. Dies bekamen die Mieter nun zu spüren. In manchen Wohngebieten gab es eine erhebliche Preissteigerung bei der entsprechenden Position in der Betriebskostenabrechnung. „Wir haben unseren Mietern in einem persönlichen Schreiben die Gründe dafür erläutert“, erzählt Gabriela Jurk. Neben dem genannten Pflege-Mehraufwand, der sich aufgrund angestauter Arbeit aus Vorjahren ergeben hat, sind sowohl die klimatischen Bedingungen, beispielsweise die Hitze-Sommer als auch die gestiegenen Lohnkosten für die höheren Preise mitverantwortlich. Das Wichtigste sei die Kommunikation, findet auch Roland Wentow. „Die Mieter sprechen uns bei unserer Arbeit vor Ort an. Wir erklären was wir tun und bieten auch Kompromisse an.“ So bekomme ein tot gesagter Strauch schon mal eine Gnadenfrist. „Wir sind Dienstleister“, ist sich Roland Wentow bewusst. Die Freundlichkeit im Umgang mit den Bewohnern fordere er daher auch von seinen drei Mitarbeitern. „Wir freuen uns über dieses Engagement, welches ganz in unserem Sinne ist“, lobt Gabriela Jurk.

Für ihre Mieter behalte die WIS Preise und Leistungen der beauftragten Firmen über das Jahr fest im Blick. In genauer Abstimmung mit den Pflegeunternehmen gucke man, was nötig ist, damit die einst mühevoll angelegten Anlagen schön aussehen, aber auch was gerade nicht unbedingt sein muss, um an der einen oder anderen Stelle Kosten zu sparen. „Die Firmen mit denen wir jetzt zusammenarbeiten sind sehr offen und arbeiten mit Weitblick. Gemeinsam schauen wir, wo wir mittels Neubepflanzungen den Pflegeaufwand minimieren können. Nach den großen Aktionen im letzten Jahr sind die Bewirtschaftungsmaßnahmen auch wieder auf ein Normalmaß zurückgekehrt“, so Gabriela Jurk. 

Die Arbeit im letzten Jahr und vor allem die blühenden Resultate seien den Mietern durchaus positiv aufgefallen, weiß Mieterbetreuerin Simone Haase aus Gesprächen. „Wir wünschen uns Verständnis der Mieter für die Pflegemaßnahmen“, so Martina Gamrath von der Firma Zimmermann, die auch Grünlandpflege für die WIS betreibt. „Wir müssen beispielsweise regelmäßig mähen, auch wenn es für denen einen oder anderen Anwohner noch nicht nötig erscheint. Der Sauerampfer würde sich sonst ungehindert ausbreiten und den Rasen vollständig verdrängen“, informiert sie. Um Vertrauen bittet auch WIS-Chef Michael Jakobs: „Wir geben unser Bestmögliches, damit es unsere Mieter schön haben. Qualität hat wie überall seinen Preis. Es hat sich gezeigt, dass der günstigste Anbieter nicht immer das leisten kann, was er im Vorfeld zugesichert hat.“ Die vielen positiven Rückmeldungen von Bewohnern und Besuchern Lübbenaus bestätigen das geschaffene Landschaftskonzept.