Patentanten und -onkel zu Besuch
Spreewelten haben zum Pinguin-Patentreffen eingeladen
21.8.2026
„Es ist das am besten besuchte Patentreffen, das wir je hatten“, freut sich Spreewelten-Marketingleiter Steven Schwerdtner. Mehr als 50 Gäste folgten der Einladung zum Pinguin-Patentreffen im Spreeweltenresort in Lübbenau/Spreewald.
Dafür kamen die Gäste teils von weither angereist. Brandenburgs Staatsekretär Volker-Gerd Westphal war zum ersten Mal dabei – das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg (MIL) ist Patin für Mila. Moderatoren von Berlin-Brandenburger Ra-diosendern kamen aus Potsdam und Königs Wusterhausen, eine große Pinguinliebhaberin und tatkräftige Patin aus Dresden, Vertreter des Ronald McDonald Hauses und des Tierparks aus Cottbus. Ebenso waren die Städte Lübbenau und Lübben durch ihre Oberhäupter sowie viele weitere Patentanten und –onkel aus der Region vertreten.
Gäste erhielten Einblicke beim Pinguin-Nachwuchs in den Spreewelten
Bei perfektem Sommerwetter verbrachten die Pinguinpaten mit dem Team der Spreewelten informative und entspannte Stunden in der Freizeitanlage. „Wir freuen uns, dass Sie so zahlreich erschienen sind und danken Ihnen für Ihr Engagement und für Ihre teils tatkräftige persönliche Unterstützung für Ihren Patenpinguin“, begrüßte Michael Jakobs, Geschäftsführer der Spreewelten GmbH die Anwesenden. Jene kamen schnell miteinander ins Gespräch und knüpften Kontakte für etwaige Kooperationen.
Neugierig und fasziniert ließen sich die Gäste in kleinen Gruppen die Nachwuchs-Frackträger zeigen. „Wir haben in diesem Jahr sieben Jungtiere, die jetzt ungefähr neun Wochen alt sind. Sie werden noch in den jeweiligen Bruthöhlen von ihren Eltern liebevoll versorgt“, verrät Sabine Steindamm, eine der drei Tierpfleger der Spreewelten. Insgesamt sind 29 Humboldt-Pinguine in den Spreewelten zu Hause. „Viele von ihnen sehen gerade ein bisschen zerrupft aus“, erzählt die Tierpflegerin mit einem Augenzwinkern. Das sei normal, da die Pinguine sich einmal jährlich in der Mauser befinden, also das Gefieder wechseln. Alwis, Patenpinguin der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH präsentierte sich der Gästeschar schon in neuem Frack. „Das gehört sich ja wohl so, immerhin ist meine Patentante, die WIS ja die Mutter der Spreewelten – quasi meine Oma“, könnte sich der Zweijährige gedacht haben. Und tatsächlich hat er eine gewisse Affinität zu Immobilien. „Er wechselt gerade öfter seine Wohnung“, schmunzelt Tierpfleger Romano Müller. Möglicherweise testet er noch, was bei den Frauen am besten ankommt. Aktuell hat Alwis noch keine Partnerin, „aber ein Auge auf Yoshi geworfen“.
Im November soll neue Eventsauna in den Spreewelten eröffnet werden
Heiß könnte es zukünftig nicht nur bei den beiden hergehen, sondern wird es definitiv auch in der Eventsauna, die die Spreewelten für rund eine Million Euro gerade bauen. Den Baufortschritt konnten sich die Pinguinpaten ebenfalls anschauen. Für rund 100 Personen bietet die Eventsauna Platz. „Im November wollen wir sie eröffnen“, verrät Steven Schwerdtner. Die Saunagäste können erneut auf etwas Besonderes gespannt sein: modernste Technik mit Licht und Musik – steuerbar über einen Rechner werde hier installiert. „Künstliche Intelligenz werde helfen, das Eventerlebnis vor dem Aufguss perfekt zusammenzustellen.“
Das Gebäude aus finnischem Holz befindet sich gerade im Aufbau – mit Holzbohlen, die bis zu neun Meter lang sind. Die Grundfläche liege bei 29 Meter mal 9,50 Meter. Schwitzen werden die Gäste dort schließlich bei den Show-Aufgüssen. „Es wird eine reine Eventsauna, im Aussehen einer alten Mühle.“ Der regionale Künstler Steffen Mertens, der dem Spreewelten Saunadorf mit seinen Holzschnitzkünsten ein unverwechselbares Aussehen verliehen hat, werkelt schon längst in seinem Garten an den passenden Kunstwerken für das neue Saunahaus. Wenn nicht vorher schon, werden sich die Pinguinpaten spätestens beim nächsten Treffen in 2027 von jenem weiteren einzigartigen Objekt in den Spreewelten überzeugen können.
Anmerkung: Im obigen Text wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit ausschließlich die männliche Form verwendet. Sämtliche geschlechtsspezifischen Bezeichnungen beziehen sich jedoch immer gleichermaßen auf alle Geschlechter.
