Positive Ergebnisse
Unternehmen der WIS Group blicken zufrieden zurück und motiviert voraus
23.01.2026
Michael Jakobs blickt auf ein positives Jahr für die WIS Group zurück. Als Geschäftsführer der zugehörigen Unternehmen WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, Spreewelten GmbH, SIS Servicegesellschaft im Spreewald mbH und BEKOTEC GmbH ist er mit den vorläufigen Ergebnissen und Erfolgen jener Firmen zufrieden: „Obwohl wir die Jahresabschlüsse planmäßig erst im März bestätigt haben werden, sind die erkennbaren Ergebnisse sehr zufriedenstellend.“
Zufriedene Gäste in Spreewelten Bad und Hotel
So zählte das Spreewelten Bad 2025 beispielsweise 330.000 Besucher. Jene kommen größtenteils aus Deutschland, aber auch aus Polen, Österreich und der Schweiz. „Zudem verzeichnen wir unter anderem 62 Besuche aus Israel, 35 aus den USA und 11 aus Taiwan“, freut sich Badleiter Axel Kopsch. Das Spreewelten Hotel erzielte erneut eine Auslastung von knapp 90 Prozent, was auf den direkten Anschluss des Hotels an das Spreewelten Bad, der hochwertigen Ausstattung, dem gutem Service und auf die possierlichen Humboldt-Pinguine als Alleinstellungsmerkmal zurückzuführen sei. Eine Bestätigung gab es im Thermenranking auf praxistipps.com, bei welchem das Spreewelten Bad deutschlandweit den zweiten Platz in der Kategorie Erlebnis- und Freizeitthermen belegte. Für seine außergewöhnlichen und kreativen Marketingideen wurde das Team der Spreewelten zum zweiten Mal mit dem EWA Marketing Award ausgezeichnet – diesmal für eine Social Media-Kampagne zur Mitarbeiter-Gewinnung. Auch die DEHOGA Brandenburg bescheinigte den Spreewelten mit dem Siegel „Brandenburger Gastlichkeit‘“ Qualität mit bester Punktzahl.
Neben den Pinguinen ist für die Hotelgäste vor allem die Naturlandschaft Spreewald ein starkes Reisemotiv in die Region. Die Verantwortlichen von WIS und Spreewelten sind sich dem bewusst und engagieren sich unter anderem im Stadtmarketing. Um den Erhalt der Kulturlandschaft Spreewald kümmert sich sehr tatkräftig der Förderverein Lehde. Uferflächen mähen, Gräben von Geäst befreien – so bleibt die Landschaft auch für die Besucher attraktiv. „10 Cent pro Übernachtung spenden wir dem Verein aus Überzeugung. Wir möchten die Arbeit damit unterstützen. Dies werden wir auch in diesem Jahr wieder tun“, so Axel Kopsch.
Mit „20 Jahre Spreewelten Bahnhof“ feierten die Spreewelten am 9. Januar bereits ihr erstes Jubiläum in diesem Jahr. Am 1. Oktober wird das Delphinbad 50 Jahre alt. Gemeinsam mit dem PSV Lübbenau/Calau, der neben den Schulen Hauptnutzer des Sportschwimmbades in Lübbenau ist, werde man sich anlässlich des Bestehens einige Aktionen einfallen lassen. 3.200 Gäste mehr als im Vorjahr, insgesamt 57.064 Besucher nutzten das Hallenbad Delphin in 2025.
„Wir freuen uns sehr über die positiven Besucher- und Übernachtungszahlen, da auch wir mit Herausforderungen wie steigende Energie- und Personalkosten sowie höhere Lieferantenpreise umzugehen haben.“ Als Pächter des Bades werde man der Stadt Lübbenau/Spreewald auch für 2025 wieder eine gute Pacht zahlen können – wo andere Bäder in Deutschland auf Zuschüsse ihrer Kommunen in Höhe von 1,5 bis 2 Millionen Euro angewiesen sind. „Das macht uns schon sehr stolz“, bekräftigen Michael Jakobs und Axel Kopsch.
Für positive Stadtentwicklung und zum Wohle der Einwohner
Die Unternehmen der WIS Group sind kommunal, jedoch als GmbHs betrieben und „somit angehalten, schwarze Zahlen zu schreiben. In dem wir dies tun, leisten wir nicht nur gute Dienste für unsere Gesellschafter, die Städte Lübbenau, Vetschau und die Gemeinde Altdöbern. Wir agieren zugunsten der Orte, schaffen Wohnraum und Freizeitmöglichkeiten und damit natürlich auch Lebensqualität für die Bewohner.“
So wirkte die WIS im Wohnungsbereich ebenfalls ein wenig entgegen dem Trend. „Die Bevölkerungsprognose sagte für den Landkreis OSL mehr Ab- als Zugang vorher. In Lübbenau/Spreewald gleicht es sich relativ aus. In Vetschau und Altdöbern sei die Prognose eher negativ.“ Dennoch weise die WIS Wohnungsbaugesellschaft eine gute Leerstandentwicklung auf. „Für Lübbenau liegt unsere Leerstandquote 2025 bei 1,72 Prozent. In Vetschau bei 24,21 Prozent, wobei wir sie seit Übernahme der Wohneinheiten der WGV Anfang 2023 bereits von 25,89 Prozent reduziert haben – trotz des sich allgemein erhöhten Bevölkerungsverlustes im Landkreis“, berichtet Michael Jakobs. Zufrieden sei er auch mit der Leerstandquote bei den Wohneinheiten der WIS in Altdöbern in Höhe von 13,97 Prozent. Die WIS analysiere die Gründe von Zuzug und Weggang. „Wir gucken, wie und wo wir uns verbessern können, leiten entsprechende Wohnbedarfe ab und planen Investitionen.“
Unterstützung der Stadtentwicklung in Vetschau/Spreewald
Neben den sichtbaren Baumaßnahmen der WIS in Vetschau, beispielsweise die Fertigstellung der Wohnungssanierungen in der Heinrich-Heine-Straße 22 – 25 und die Errichtung eines Pflege- & Beratungszentrums für die Villa Lebensbogen in der Juri-Gagarin-Straße 25, werden in der WIS Group aktuell viele planerische Tätigkeiten zur Vorbereitung der großen Strukturwandelprojekte getätigt. Dazu später mehr.
Zudem habe man mit Grundstücksgeschäften zu tun, um eine positive Entwicklung in der Stadt Vetschau zu unterstützen. So will die WIS unter anderem das alte Kaiserliche Postamt in der Bahnhofsstraße als denkmalgeschütztes Gebäude vor dem Verfall retten. In ihm sollen vier Wohnungen entstehen. Rund 1,8 Millionen Euro sind für diese Investition vorgesehen.
Dem Wunsch der Vetschauer nach Restaurant und Café, welcher sich bei einer Mieterumfrage der WIS in 2023 sehr deutlich abzeichnete, will die WIS mit der Umnutzung der ehemaligen Bäckerei Krüger am Markt Rechnung tragen. 730.000 Euro soll in den Umbau der unteren Etage sowie in die benachbarte Fläche für eine Außenbewirtschaftung investiert werden. Damit wolle man zur Belebung der Altstadt beitragen. „Wir erhoffen uns positive Akzente zu setzen, um auch andere Unternehmen zu ermutigen, sich hier niederzulassen. Einige Ladenflächen wurden ja auch jüngst schon neu besetzt“, freut sich Michael Jakobs. Das Gebäude der alten Feuerwehr, gegenüber der Sparkasse soll dem Wohnungsvermieter perspektivisch als neuer Geschäftssitz dienen. Diese Sanierung in zentraler Lage werde ebenfalls zur positiven Entwicklung der Spreewaldstadt beitragen. Aufgrund der anderen Projekte, sei die Priorität dieses Objektes erst einmal ein wenig nach hinten gestellt.
„In der Heinrich-Heine-Straße 11 – 15 planen wir mittels Komplettsanierung ein Seniorenwohnen mit Service, ähnlich dem Projekt Wohnen an den Gärten in Lübbenau“, verrät Michael Jakobs. Rund 8 Millionen Euro werden in das Objekt investiert. Eine Zusammenarbeit mit dem ASB Spreewald ist bereits angeschoben. Baubeginn werde voraussichtlich Ende 2026/Anfang 2027 sein. Insgesamt investiere die WIS Wohnungsbaugesellschaft 2026 rund 4,6 Millionen Euro in verschiedene Projekte. Darunter ist auch der Bau eines Außenaufzugs in Altdöbern. „Im Bahnhofsweg 13 d werden wir so barrierefreies Wohnen ermöglichen.“ 650.000 Euro seien für diese Investition veranschlagt.
Darüber hinaus plant die WIS in Abstimmung mit der GWG und der Stadt ein neues Wohnquartier, das Lindenviertel. Besonders Klima- und Ressourcen schonend sollen hier insgesamt rund 100 Wohnungen geschaffen werden, wobei die WIS circa 70 und die GWG circa 30 Wohnungen bauen lässt. Die vorbereitenden, planerischen Arbeiten sind im vollen Gange, der B-Plan ist in Vorbereitung. 2028 rechne man mit einem Baubeginn. „Die Nachfrage nach Wohnraum ist da. Auch unser Familienwohnen-Ensemble in der Lübbenauer Altstadt hat einige Menschen in ihre Heimat zurückkehren lassen“, so Michael Jakobs.
Neben Investitionskosten sind jene in die Instandhaltung nicht unerheblich für die WIS. In Lübbenau/Spreewald seien mit Beginn der 1990er Jahre die Wohnhäuser nach und nach saniert und modernisiert worden. „Das ist nun peu à peu ebenfalls wieder mehr als 30 Jahre her. Damit ergeben sich in den Häusern zunehmend mehr Instandhaltungsaufgaben. Es müssen beispielsweise Leitungsstränge erneuert und Dächer saniert werden. Zudem werden Fahrradhäuser und Spielplätze gebaut – im Prinzip zählt alles dazu, was zum Erhalt der Wohnung und des Wohnumfeldes beiträgt. Für solche Maßnahmen haben wir im letzten Jahr 5,6 Millionen Euro aufgewendet. Für 2026 sind mehr als 6 Millionen Euro dafür eingeplant.“
WIS Group begleitet Strukturwandel in der Lausitz
Fleißig geplant wird auch bei der WIS-Tochter BEKOTEC GmbH. 2025 hat Staatskanzlei-Chefin Kathrin Schneider einen Fördermittelbescheid in Höhe von 21,6 Millionen Euro für den Bau des GREEN HUB Coworking Space am Lübbenauer Bahnhof überreicht. Das Projekt wird damit durch den Bund, mit Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen gefördert. Die Baugrube für das viergeschossige Gebäude mit Keller ist geschaffen – gestellte Spundwände halten das Grundwasser fern. Derzeit laufen verschiedene Ausschreibungen. Voraussichtlich im April soll es mit den Tief- und Rohbauarbeiten losgehen. Die Gesamtinvestition ist auf 25 Millionen Euro geschätzt. Man rechne mit einer Eröffnung in 2028.
Bei den Spreewelten wird ebenfalls geplant und gebaut. Im letzten Jahr hat das Unternehmen die Baugenehmigung für eine neue Eventsauna erhalten. Diese soll als Blockbohlenhaus ins Saunadorf gebaut und möglichst zum Ende dieses Jahres eröffnet werden. Darüber hinaus werden bei den Spreewelten die Planer-Ausschreibungen für das Projekt „Zentrum für regionale Erzeugnisse“ – Spreewälder Gurkenwelt vorbereitet. Im letzten Jahr gab es dafür eine Förderzusage für die Planungsleistungen. Gemeinsam mit den dann zu beauftragenden Planungsbüros werde man an der bestehenden Konzeptidee weiterarbeiten. „Auch dieses Projekt ist in jeglicher Hinsicht besonders: von der einzigartigen Idee rund um das Thema Spreewälder Gurken, über die Einbeziehung regionaler Unternehmen, dem Gebäude und Standort des alten Lokschuppens am Lübbenauer Bahnhof inklusive seinem Denkmalschutz und der zu beseitigenden Bodenkontamination, bis hin zur Gesamtnutzung des Areals und des zu schaffenden Parkraums. Es wird definitiv nicht langweilig“, bemerkt Michael Jakobs mit einem Augenzwinkern, sich der Ernsthaftigkeit des Projektes natürlich bewusst. Das ganze Team freue sich auf die Herausforderungen und auf die Umsetzung. „Wir haben sogar Studenten, die extra bei uns ein Duales Studium absolvieren, um an der Entstehung der neuen Freizeitanlage mitwirken zu können“, freut sich Axel Kopsch.
Die Unternehmen der WIS Group bilden seit vielen Jahren Fachkräfte aus und können sich über ein gutes Arbeitsklima inklusive familiärer Arbeitsatmosphäre freuen. „Die Leute verlassen uns eher aus Altersgründen.“ Das unterstreicht einmal mehr den positiven Blick, den die Unternehmen der WIS Group in die Zukunft richten.
Anmerkung: Im obigen Text wurde aus Gründen der Übersichtlichkeit ausschließlich die männliche Form verwendet. Sämtliche geschlechtsspezifischen Bezeichnungen beziehen sich jedoch immer gleichermaßen auf alle Geschlechter.
